Ja, ich will Post aus der Akazienbuchhandung!

„Kein schöner Land?“ – Literaturkurier vom 12. September 2019

Liebe Kunden und Freunde
der Akazienbuchhandlung,

kein schöner Land in dieser Zeit?
Zeit für eine Bestandsaufnahme!
Unsere Deutschbücher heute: Eine Herausforderung, ein Generationenquerschnitt, das deutscheste Duell aller Zeiten, ein beängstigend aktueller Klassiker und ein Reisebericht aus der (ost-)deutschen Provinz, der zwischen Essay und Stammtischwitz alle Register zieht …

Vier Frauen plus vier Männer gleich acht unabhängige Querdenker: „Die Acht“ sind Experten für Mode, Literatur und Kunst, für Theater, Essen und Musik, Politik, Film und Fernsehen und liefern acht kritische, pointierte Perspektiven auf ein Land an der Schwelle zu den Zwanzigern des neuen Jahrtausends. „Kein schöner Land“ ist ein provozierendes Bootcamp gegen die geistige Trägheit, eine kontroverse Gegenwartsdiagnose – und ein achtfacher Ausbruch aus der deutschen Bequemlichkeit.
(Steinkopf u.a. „Kein schöner Land. Angriff der Acht auf die deutsche Gegenwart“ Beck 18 €)

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Vor fünfzehn Jahren hat ZEIT-magazin-Chef Christoph Amend die Großväter dieser Rebublik besucht. „Der Firnis der Zivilisation ist dünn.“ sagte Egon Bahr damals. Heute reist Amend wieder – und redet mit berühmten und und unberühmten Menschen aller Generationen über ihr Deutschland. Wie geht es – und wie geht es weiter? Eine kluge, kurzweilige Reise durch ein Land in Zeiten der Spaltung und ein Plädoyer fürs Zuhören und Streiten!
(Christoph Amend, „Wie geht’s dir, Deutschland? Was aus dem Land geworden ist, in dem ich aufgewachsen bin“ Rowohlt 22 €)

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High Noon an der Blechtrommel: Der Dichter und sein Kritiker – eine wechselvolle Fehde und ein großes Stück deutscher Geschichte.
Die „Zwangsehe“, wie Günter Grass sie nannte, wurde offiziell am 1. Januar 1960 geschlossen: An diesem Tag verriss der junge MRR „Die Blechtrommel“ des noch jüngeren Grass. Und so begann das wechselhafte, von Rivalität wie Respekt getragene Verhältnis der beiden herausragenden Protagonisten der deutschen Nachkriegsliteratur. Volker Weidermanns fulminante Doppelbiografie der beiden Könige der deutschen Nachkriegsliteratur ist ein großartiges Panorama, in dem sich die Geschichte des 20. Jahrhunderts spiegelt.
(Volker Weidermann, „Das Duell. Die Geschichte von Günter Grass und Marcel Reich-Ranicki“ Kiepenheuer & Witsch 22 €)  hte von Günter Grass und Marcel Reich-Ranicki“ Kiepenheuer & Witsch 22 €)

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Unser August-Bestseller (!): Vor dem Hintergrund des Aufstiegs der NPD Mitte der 60er Jahre analysierte Adorno in einemVortrag Ziele, Mittel und Taktiken des neuen Rechtsradikalismus, kontrastiert ihn mit dem „alten“ Nazi-Faschismus und fragt insbesondere nach den Gründen für den Zuspruch, den rechtsextreme Bewegungen damals – 20 Jahre nach Kriegsende – bei Teilen der bundesdeutschen Bevölkerung fanden. 50 Jahre später liest sich dieser schmale Band wie wie eine Flaschenpost an die Zukunft, mit immensem Wert für die Gegenwart.
(Theodor W. Adorno, „Aspekte des neuen Rechtsradikalismus. Ein Vortrag“ Suhrkamp 10 €)

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Fontane reloaded: Ein Abenteuer kann überall beginnen, zum Beispiel an einer Bushaltestelle in Brandenburg. Cornelius Pollmer ist für einen Sommer auf Weltreise im deutschen Osten, mit „dem guten Willen, das Gute gut zu finden“. Dabei hat er einen Rucksack, etwas Bargeld und keinen Plan – außer dem, nicht schon am Abend wieder daheim zu sein -, und er findet Geschichten und deutsche Befindlichkeiten nebst dem einen oder anderen sauguten Flachwitz. Ein wunderbares Buch zum Laut-in-der-Ubahn-Loslachen!
(Cornelius Pollmer, „Heut ist irgendwie ein komischer Tag. Meine Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ Penguin 20 €)

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