Ja, ich will Post aus der Akazienbuchhandung!

Nur nicht hängen lassen

 

Liebe Freundinnen und Freunde
der Akazienbuchhandlung,

wir haben uns sehr über die rege – und appetitanregende – Teilnahme an unserem Ottolenghi-Gewinnspiel gefreut! Dank an euch alle!
Der Gewinner oder die Gewinnerin des signierten „Shelf Love“-Kochbuches wird noch heute von ihrem oder seinem Glück erfahren. Und alle anderen möchten wir wenigstens mit einer frisch aus euren E-mails und Social-Media-Kommentaren herausevaluierten, wissenschaftlich validierten, null pandemierelevanten Studie erfreuen.

Wir fragten nämlich nach Ihrer und eurer bevorzugten Shelf-Zutat, eurem Lieblings-Regal-Herumsteher und Kühlschrank-Notretter. Und so sieht es aus in deutschen Regalen:

Ganz an der Spitze liegt überraschenderweise die Kichererbse! Die humorvolle Hülsenfrucht hat ganz klar die Nase vorn bei den beliebtesten Zutaten – dicht gefolgt von Tomatenvariationen, getrocknet, eingedost oder frisch. Auch dem Steinpilz werden auf dem Weg zum Ruhm keine Steine in den Weg gelegt, und Linsen und Bohnen sind ebenfalls ganz vorn, frei nach den bekannten Hamsterkauf-Motti: „Haste Linsen, kannste grinsen“ und „mit Bohnen sollst du wohnen“.

Darüber hinaus scheint der Buchstabe K ein sicheres Indiz für hervorragende Regal-Eignung zu sein. Ob Knoblauch, Kapern, Koriander, Kardamom oder Kreuzkümmel – Zutaten mit K rocken das Shelf!

Aus dem wiederholten Auftauchen beliebter Exoten wie schwarzen Limetten, Spekulatiusgewürz und Granatapfelsirup schließen wir auf wir eine in der Bevölkerung bereits endemische Ottolenghi-Zutaten-Affinität, jedoch gibt es auch noch die guten alten Vorratsklassiker jenseits von Sumach und Za’tar: Mit Nudeln, Zucker und Butter im Schrank ist ja schon so mancher Bafög-Empfänger durchs Wintersemester gekommen …

Doch, wie unser lieber Kunde Matthias schrieb:
„Die wichtigste Zutat neben dem physischen Produkt sind die psychischen Einflüsse!“ Seine liebsten Zutaten: „Meine Frau, wenn Sie nach 10 Stunden Arbeit nach Hause kommt, und das Gericht sie glücklich macht. Und gute (und laute) Musik beim Kochen …“

Mit einem besonders weisen Satz der Teilnehmerin Luise möchten wir unsere Studie abschließen:

„Am Ende des Kühlschranks findet man immer irgendwo noch eine Möhre.“

In diesem Sinne: Danke! Und lasst euch nicht hängen!

 

UNSERE WEIHNACHTSÖFFNUNGSZEITEN:

Ab Mittwoch, den 1.12.: Mo – Fr 10 – 19 Uhr
Adventssamstage: 10 – 18 Uhr
Verkaufsoffener Adventssonntag (19.12./4. Advent): 13 -18 Uhr
Heiligabend: 10 – 14 Uhr

 

Wer zu Hause bleibt, der kann auch gleich tief in die Geschichte seiner Stadt eintauchen! Diese seltene Mischung aus Memoir, Kulturgeschichte und Stadtbild ist ein Gegenentwurf zu den Berlin-Büchern der Vergangenheit: Eine elegante und bewegende Erinnerung an eine verwundete Metropole …
Von ihrem Zimmer am Landwehrkanal aus hat die britisch-amerikanische Kunstkritikerin Kirsty Bell einen besonderen Blick auf die Stadt, in der sie seit 20 Jahren lebt. Ihr Augenmerk gilt nicht den Königen und den Monumenten. Es sind die Brachen, die drängenden Wasser und die besonderen Schicksale, die sie interessieren … Ein Blick aus dem Fenster kann eine ganze Welt erschließen!
(Kirsty Bell, „Gezeiten der Stadt. Eine Geschichte Berlins“ 260 S.  Kanon 28 €)

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Hängen lassen aus Überzeugung! Alles an diesem Tier scheint ein Statement zu sein: Es verbringt die meiste Zeit seines Lebens hängend in Bäumen, ist mit seinem von grünlichen Algen bewohnten Fell im Blätterwald kaum auszumachen und führt alles Lebensnotwendige so langsam aus, dass es im Menschen immer wieder krasse Ablehnung provoziert hat … In diesem neuen „Naturkunden“-Band folgen die Autoren dem furiosen Einfluss des trägen Tiers auf die europäische Moralphilosophie, Natur- und Kulturgeschichte … Fazit: vom Faultier lernen heißt liegen lernen!
(Tobias Keiling/Heidi Liedke, „Faultiere. Ein Portrait“ Naturkunden # 075 143 S.  Matthes & Seitz 20 €)

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Gute Karten für die (Selbst-)Erkenntnis! Dieses Set sieht nicht nur hübsch aus, sondern ist von einer erfahrenen Therapeutin entwickelt – auf jeder Karte Fragen und Reflexionen zu bestimmten Themen, die den Prozess einer Therapie widerspiegeln und uns auf eine Reise zu uns selbst führen …
(Linn Martinsen, „Das Therapie-Set. 60 Karten zur Selbsterforschung“ 60 S.  Laurence King Verlag 18 €)

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Mit allen Sinnen! Der Direktor des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie Bill Hansson nimmt uns mit auf einen olfaktorischen Trip – und erzählt von feinen Hundenasen, vom Markenduft der Bäckereifiliale, von Pflanzen, die Alarmnoten aussenden, wenn sie von Schädlingen befallen werden – und vom Duft der Neugeborenen, der ganz unterschiedliche Reaktionen bei Männern und Frauen hervorruft.
Nachrichten aus der verblüffendenWelt der Geruchsforschung – und ein absolutes Lesevergnügen!
(Bill Hansson, „Die Nase vorn. Eine Reise in die Welt des Geruchssinns“ 400 S.  Fischer 24 €)

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Ein Weltuntergang … muß ja nicht immer das Ende sein! Die Welt, wie wir sie kennen, wird untergehen. Und was kommt dann? Dieses Buch entwirft in knappen Texten und auf spektakulären Bildtafeln ganz verschiedene Szenarien für unsere Zukunft – schöne und weniger schöne. Die leuchtenden, großformatigen Bilder dazu sind bedrückend und berückend und lösen eine Sintflut von Fantasien und Gedankenspielen aus. Ab 8 J.!
(Andrea Paluch/Annabelle von Sperber, „Die besten Weltuntergänge. Was wird aus uns? Zwölf aufregende Zukunftsbilder“ 32 S.  Klett 16 €)

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Na, auch von Schlangeweile geplagt? Damit ist jetzt Schluss, denn das „NEINhorn 2“ ist da!
Das NEINhorn und die KönigsDOCHter hatten einen Streit, wissen aber beide nicht mehr, worum es eigentlich ging. Irgendwann wird es dem NEINhorn dann doch zu blöd und es zischt ab – in den dichten dunklen Dschungel, wo die SchLANGEWEILE von einem Assst runterhängt und allesss sssuper schlangweilig findet! Ob sich das NEINhorn von der SchLANGEWEILE einwickeln lässt? Ab 3 J.!
(Marc-Uwe Kling/Astrid Henn, „Das NEINhorn und die SchLANGEWEILE“ 54 S.  Carlsen 13 €)

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