Ja, ich will Post aus der Akazienbuchhandung!

Die Weltverbesserer

Liebe Freundinnen und Freunde
der Akazienbuchhandlung,

die Welt verbessern – oder erst einmal nur das eigene Leben? Diese Bücher bewegen, verändern – und erzählen von großen und ganz privaten Revolutionen

Nicht erst seit „Fridays for Future“: Aktivismus sorgt für „Bewegung“ und Veränderung, prägt Meinung, schillert rhetorisch, scheitert grandios, frisst seine Kinder — und gelangt manchmal, fast unmerklich, auch an die Macht … Der Journalist und Literaturkritiker Knut Cordsen hat ein wunderbares Buch über die Geschichte des Aktivismus geschrieben, das, mit Sinn für Spannung und versteckte Komik, Fragen stellt wie: Wo wurde der Aktivismus geboren? (Antwort: Vielleicht sogar in der Bülowstraße 104!) Ist Aktivismus immer „links und gut“? Wo zieht man heute die Grenze zwischen Aktivist und Influencer? Und wie war das nochmal mit den Mühen der Ebene in der Realpolitik? Ein Buch für Weltverbesserer und ihre Kritiker, für alle, die keine Angst vor konstruktiver Auseinandersetzung haben und über das sich herrlich elegant streiten lässt! Unbedingte Leseempfehlung!
(Knut Cordsen, Die Weltverbesserer. Wie viel Aktivismus verträgt unsere Gesellschaft?“ 144 S.   Aufbau 20 €)

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Seit Jahrzehnten hatten Indonesier für die Unabhängigkeit von der Kolonialmacht Niederlande gekämpft, bis sie im August 1945 endlich proklamiert wurde. Es folgte ein mehrjähriger, brutaler Krieg. Diese Revolusi war in zweierlei Hinsicht Weltgeschichte: Sie ergab sich aus einem globalen Konflikt und hatte globale Signalwirkung. Indonesien setzte sich an die Spitze der Dekolonisation, die bald auch Afrika erfasste und die politische Landkarte für immer veränderte …
Der große David van Reybrouck („Kongo“) hat ein soghaftes, vielstimmiges Geschichtsbuch geschrieben, gleichsam collagiert, „das sich wie ein Politthriller der Globalisierung liest.“ (Welt am Sonntag)
(David van Reybrouck, „Revolusi. Indonesien und die Entstehung der modernen Welt“ Übersetzung: Andreas Ecke 751 S. Suhrkamp 34 €)

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Was kostet es, das eigene Leben radikal neu zu erfinden?
Mit Mitte zwanzig hat er schon mehrere Leben hinter sich: Eine Kindheit in extremer Armut, die Scham über die eigene Herkunft, die Flucht vom Dorf nach Paris. Er macht sich frei von den Grenzen seiner Herkunft, nimmt einen neuen Namen an, liest und schreibt wie ein Besessener, probiert sich aus, will alle Leben leben – und hinterfragt doch die radikale Selbstveränderung, die sich nie ganz vollendet …Édouard Louis hat ein großes Buch geschrieben darüber, was man zurücklässt, wenn man bei sich selbst ankommt.
(Édouard Louis, „Anleitung ein anderer zu werden“ Übersetzung: Sonja Finck 272 S.  Aufbau 24 €)

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Sie waren nicht nur «die Ersten ihrer Art», sie waren die Ersten überhaupt. Sie forschten, schrieben Weltliteratur und läuteten neue Epochen in der Kunst ein: Vera Weidenbach macht sichtbar, welchen Anteil Frauen an unserer modernen Welt haben. In Wahrheit schuf nicht Walt Disney den ersten Trickfilm, sondern Lotte Reiniger. Rosalind Franklin beschrieb die DNA, Ada Lovelace das erste Computerprogramm und Lise Meitner die Kernspaltung. Camille Claudel prägte die Bildhauerei der Moderne, und Margarete Steffin brachte die Stimmen der kleinen Leute in die weltberühmten Stücke von Bertolt Brecht … Packend erzählt, ohne Pathos, aber mit scharfem Blick auf die „andere“ Weltgeschichte.
(Vera Weidenbach, „Die unerzählte Geschichte. Wie Frauen die moderne Welt erschufen – und warum wir sie nicht kennen“ 352 S.  Rowohlt 20 €)

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Vom Schulabbrecher aus der Provinz zum Sternekoch: Max Strohe hat die Schule hingeschmissen, eine Kochlehre angefangen – und die zweifelhafte Gabe, alles vor die Wand zu fahren, zuallererst das eigene Leben. Er kocht mit offenem Herzen, aber lebt von der Hand in den Mund. Erst mit fünfzehn begegnet er seinem Vater, ein Lebemann und unter Antiquitätenhändlern eine Koryphäe. An seiner Seite lernt er eine Welt kennen, in der guter Geschmack alles bedeutet … Eine fast unglaubliche Geschichte, darüber, wie eine wahre Leidenschaft das eigene Leben verändern kann. Nicht nur für Koch-Freaks!
(Max Strohe, „Kochen am offenen Herzen. Lehr- und Wanderjahre“ 256 S. Tropen 22 €)

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