Ja, ich will Post aus der Akazienbuchhandung!

Ende und Anfang

Liebe Freundinnen und Freunde
der Akazienbuchhandlung,

zu Beginn des neuen Jahres stehen wir immer zwischen Ende und Anfang. Die ersten spannenden Neuerscheinungen kommen langsam und manchmal gewaltig (siehe unten!), aber da sind ja auch noch die wunderbaren Bücher, die vor Weihnachten eigentlich in den Kurier gehört hätten, es aber aus Gründen der adventlichen Bücherflut nicht geschafft haben.
Deshalb hier: Die ersten neuen Romane!
Und zwei großartige Sachbücher aus dem letzten Jahr, die auch im neuen Jahr Aufmerksamkeit verdienen!

Wer macht den Anfang? 

 

 

… natürlich Monsieur Houellebecq! Die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten der Liebe, das komplexe Zusammenspiel von Gesellschaft und Politik und die weitreichende, oftmals kaum wahrnehmbare Verknüpfung von Politischem und Privatem, das sind die Themen seine neuen Romans – ein Roman, der laut Nils Minkmars hymnischer Kritik in der Süddeutschen Zeitung „amüsiert und versöhnt. Wie konnte das passieren?“
(Michel Houellebecq, „Vernichten“ Übersetzung: Stephan Kleiner / Bernd Wilczek 624 S.  DuMont 28 €)

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Von all den guten Gründen zu sterben, und von all den viel besseren, am Leben zu bleiben …
Tieftraurig, elegant und lakonisch erzählt Ronja von Rönne von zwei Frauen, denen der Tod als letzter Ausweg erscheint: ein unvorhersehbares, dramatisches, unangemessen komisches (ja!) Lesevergnügen.
(Ronja von Rönne, „Ende in Sicht“ 256 S.  DTV 22 €)

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Als der junge deutsche Physiker Werner Heisenberg 1925 auf Helgoland die mathematischen Grundlagen der Quantenmechanik schuf, setzte er einen Prozess in Gang, der Mikrokosmos und Makrokosmos voneinander trennte. Hundert Jahre später erklärt die Quantenphysik die Grundlage vieler Wissenschaftszweige – und doch sind da immer noch Rätsel!
Was bedeutet die schwindelerregende Auffassung moderner Teilchenphysik von der Beschaffenheit unserer materiellen Welt als bloßes Geflecht von Beziehungen und Interaktionen für unser Leben? Ein schmales, hochspannendes Buch für alle Quantenspringer!
(Carlo Rovelli „Helgoland. Wie die Quantentheorie unsere Welt verändert“ Übersetzung: Enrico Heinemann 208 S.  Rowohlt 22 €)

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»Das bisschen Haushalt« – diese Aufgabe kostet viele Frauen bis heute den letzten Nerv. Egal, ob sie berufstätig oder »nur« Hausfrau (und Mutter) sind. Doch unter welchen ökonomisch-gesellschaftlichen Verhältnissen konnte sich überhaupt ein solches Rollenmodell etablieren, das Frauen nicht nur in finanzielle Abhängigkeit drängte, sondern enormen psychischen Belastungen aussetzte?
Evke Rulffes erzählt pointiert, fundiert und erhellend die historische Entwicklung der Hausfrau nach und zeigt, wie uns die alten Verhältnisse immer noch prägen und beeinflussen: Warum haben vor allem Mütter das Gefühl, sie müssen alles alleine schaffen? Und warum bleibt selbst das Organisieren von Hilfe in der Regel bei ihnen hängen?
(Evke Rulffes, „Die Erfindung der Hausfrau – Geschichte einer Entwertung“ 288 S.  HarperCollins Hamburg 22 €)

 

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